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Carmina 640 - Nufarm Germany

– Der Mischpartner für alle gängigen Gräserherbizide


Der breite IPU-Ersatz



Der Wirkstoff Isoproturon wurde auf EU-Ebene nicht neu zugelassen und damit wurde die Zulassung von Isoproturon-haltigen Produkten in Deutschland zum 30. September 2016 widerrufen. Nach dem Widerruf gilt eine Abverkaufsfrist für Lagerbestände bis zum 30. März 2017. Die Aufbrauchsfrist ist kürzer als gewohnt, denn Sie beträgt nur 6 Monate und endet somit am 30. September 2017.
(LWK NRW, Ratgeber Pflanzenbau und Pflanzenschutz 2017)

Mit dem Wegfall von Isoproturon ist Chlortoluron bei der Ungras- und Unkrautbekämpfung im Getreide der einzige Wirkstoff, der vom HRAC in die Wirkklasse C2 eingestuft wird. Herbizide der Gruppe C hemmen die Photosynthese am Photosystem II. C2 steht für Harnstoffherbizide, zu denen Chlortoluron als nunmehr einziger Vertreter gehört.


Produkteigenschaften




Wirkstoffe


600 g/l Chlortoluron,
40 g/l Diflufenican



Formulierung


SC (Suspensionskonzentrat)



Kulturen


Wintergetreide (Gerste,
Weizen, Roggen, Triticale)



Wirkungsspektrum


Windhalm und einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Rispe und Acker-Fuchsschwanz



Aufwandmenge


2,5 l/ha gegen Windhalm,
3,5 l/ha gegen Acker-Fuchsschwanz



Einsatzzeitraum


Nachauflauf Herbst: BBCH 10–29



Gebinde


10 l


STARK GEGEN WINDHALM UND KORNBLUME!




Der Herbst fordert boden- und blattaktive Wirkstoffe



Carmina® 640 kombiniert die Wirk-
stoffe Chlortoluron und Diflufenican in idealer Weise. Chlortoluron wirkt hauptsächlich über die Wurzel und erfasst sowohl keimende als auch bereits aufgelaufene Ungräser und Unkräuter sicher. Besonders gut be-
kämpft werden Windhalm, Hunds-
kerbel, Kornblume und auch Kamil-
le-Arten. Sowohl Chlortoluron als auch Diflufenican bleiben über eine längere Zeit im Boden wirksam, sodass auch später keimende Ungräser und Unkräuter erfasst werden.

Herkömmliche Herbizide weisen im Herbst einige nicht ganz unbedeu-
tende Lücken auf, was den Einsatz von
Carmina® 640 zusätzlich zu einem effizienten Tankmischpartner macht. Dies sind insbesondere: Ris-
pe-Arten, Gewöhnliche Vogelmiere, Kamille, Kornblume und Hundsker-
bel. Geschuldet dem wiederholten Einsatz gleicher Wirstoffgruppen wurden erste Auffälligkeiten in der effektiven Behandlung mit Herbizi-
den entdeckt. Dies gilt auch für die Kamille, welche nicht mehr ausrei-
chend auf flufenacet- und sulfonyl-
harnstoffhaltige Produkte reagiert. Hier ist der Zusatz von
Carmina® 640 ein wichtiger Baustein in der Anwendung resistenzvorsorgender Herbizidmaßnahmen.